Warum ändert sich der Strompreis?

Stell dir vor, du gehst auf den Markt, um Tomaten zu kaufen. Im Sommer, wenn alle Bauern reife Tomaten haben, sind sie billig. Im Winter, wenn kaum welche da sind und sie aus dem Süden eingeflogen werden müssen, sind sie teurer. Niemand wundert sich darüber. Das ist Angebot und Nachfrage.

Bei Strom funktioniert es ganz ähnlich – nur viel schneller. Strom wird jeden Tag neu verkauft, sogar mehrmals pro Tag. Und der Preis ändert sich, je nachdem wie viel gerade da ist und wie viel gerade gebraucht wird.

Wann ist Strom günstig?

Strom ist meistens dann billig, wenn besonders viel davon erzeugt wird – oder wenn besonders wenig gebraucht wird. Das passiert zum Beispiel:

  • Mittags an sonnigen Tagen: Tausende Photovoltaik-Anlagen produzieren gleichzeitig riesige Mengen Strom. Manchmal so viel, dass der Preis sogar ins Minus fallen kann.
  • Bei viel Wind: Wenn die Windräder volle Pulle drehen, gibt es so viel Strom, dass die Preise sinken.
  • Nachts zwischen 23 und 6 Uhr: Die meisten Leute schlafen, also wird wenig Strom gebraucht. Auch dann sind die Preise oft niedrig.

Wann ist Strom teuer?

Genauso logisch: Strom wird teurer, wenn alle gleichzeitig welchen brauchen – oder wenn wenig erzeugt wird. Typische Spitzenzeiten:

  • Abends nach der Arbeit: Alle kommen heim, kochen, schauen Fernsehen, laden ihr Handy. Die Nachfrage steigt.
  • Im Winter: Wenig Sonne, oft auch wenig Wind, dafür wird mehr geheizt und Licht gemacht.
  • Bei Kälte ohne Wind: Die schlimmste Kombination – man braucht viel Strom, aber die erneuerbaren Energien liefern wenig.

Was bedeutet das für deine Rechnung?

Hier kommt der entscheidende Punkt. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie dein Stromanbieter mit diesen Schwankungen umgeht:

  1. Fixpreis-Tarif: Der Anbieter sagt: „Ich gebe dir für ein oder zwei Jahre einen festen Preis pro Kilowattstunde." Das ist wie ein Abo. Egal ob der Markt gerade hoch oder tief steht – du zahlst immer das Gleiche. Vorteil: Planbar. Nachteil: Wenn die Preise am Markt fallen, profitierst du nicht davon.
  2. Marktpreis-Tarif (auch Floater genannt): Der Anbieter reicht dir den echten Marktpreis weiter, so wie er gerade ist. Wenn die Preise am Markt fallen, sinkt auch deine Rechnung. Wenn sie steigen, steigt auch deine Rechnung. Du fährst quasi mit dem Markt mit. Bei FLEXENERGY heißt dieser Tarif FlexPower Neo.

Was ist besser?

Das hängt davon ab, wer du bist. Wer absolute Sicherheit will und sich keine Gedanken machen möchte, ist mit einem Fixpreis besser bedient. Wer flexibel ist – zum Beispiel sein E-Auto auch mal nachts laden kann – und Lust hat, vom Markt zu profitieren, ist mit einem Marktpreis-Tarif oft besser dran. Aber ein Versprechen, dass es immer billiger wird, gibt es nicht. Märkte sind eben Märkte.

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