Warum ist Nachtstrom oft günstiger?

Stell dir vor, du betreibst eine Bäckerei. Tagsüber, wenn alle Brot kaufen wollen, ist die Schlange lang. Du kannst dir aussuchen, ob du die Preise hoch oder normal hältst. Nachts, wenn niemand kommt, müsstest du dein Brot fast verschenken, damit es überhaupt jemand mitnimmt – oder du musst es wegwerfen.

Beim Strom funktioniert das ganz ähnlich. Tagsüber, vor allem morgens und abends, brauchen alle Strom: Lichter an, Kaffeemaschine, Geschirrspüler, Fernseher, Heizung. Die Nachfrage ist hoch, die Preise steigen. Nachts schlafen die meisten Leute – und trotzdem laufen viele Kraftwerke weiter, weil sie sich nicht so einfach abschalten lassen. Das heißt: Es ist viel Strom da, aber wenig Nachfrage. Die Preise fallen.

Typischer Strompreisverlauf über einen TagTypischer Strompreis über den TagBeispielhafter Verlauf – die echten Werte ändern sich täglichgünstiggünstigteuer0:006:0012:0018:0024:00ct/kWh
Mittags drückt der Solarstrom die Preise, abends in der Spitze sind sie am höchsten. Wer flexibel ist, profitiert.

Wie viel günstiger ist es wirklich?

Das kommt auf den Tag an. An manchen Nächten ist Strom nur etwas billiger als tagsüber. An anderen Nächten – vor allem wenn auch noch viel Wind weht – kann der Unterschied richtig groß sein. Manchmal fällt der Strompreis nachts sogar in den negativen Bereich. Dann zahlt das Stromnetz drauf, weil zu viel produziert wird. Genaue Zahlen können wir dir nicht versprechen, weil sich das jeden Tag ändert.

Wie nutzt du den Vorteil?

Damit du den günstigen Nachtstrom wirklich auf deine Rechnung bekommst, müssen zwei Dinge zusammenkommen:

  1. Du brauchst einen Marktpreis-Tarif wie FlexPower Neo. Bei einem Fixpreis-Tarif zahlst du immer denselben Preis, egal wann du Strom verbrauchst – der Nachtvorteil bringt dir nichts.
  2. Du brauchst die richtige Smart-Meter-Einstellung (IME). Sonst weiß das System gar nicht, dass du deinen Strom nachts verbraucht hast. Mehr dazu im Artikel Was macht ein Smart Meter.

Was lohnt sich besonders?

Drei typische Anwendungsfälle, bei denen du den Nachtstrom-Vorteil richtig nutzen kannst:

  • E-Auto laden: Die meisten Wallboxen haben eine Zeitschaltuhr. Du stellst sie so ein, dass das Auto erst um 23 Uhr zu laden anfängt und um 6 Uhr morgens fertig ist. Du fährst tagsüber wie immer – aber du zahlst Nachtpreise.
  • Wärmepumpe mit Pufferspeicher: Die Wärmepumpe lädt den Pufferspeicher nachts auf. Tagsüber gibt der Speicher die Wärme ab, ohne dass die Wärmepumpe weiterlaufen muss.
  • Geschirrspüler und Waschmaschine: Beide haben heute eine Startzeitfunktion. Du programmierst sie so, dass sie nachts laufen. Am Morgen ist alles fertig.

Klingt kompliziert – ist es aber nicht

Das schöne daran: Du musst nicht ständig auf den Strompreis schauen. Einmal die Wallbox programmieren, einmal die Wärmepumpen-Einstellung ändern, einmal den Geschirrspüler auf „Startzeit 23 Uhr" stellen. Das war's. Den Rest macht die Technik. Du sparst Geld, ohne dass du etwas dafür tun musst.

FLEXENERGY

Den Nachtstrom-Vorteil nutzen

Bei FlexPower Neo zahlst du tatsächlich den Nachtpreis – mit IME-Aktivierung kostenlos beim Wechsel inklusive.

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